Kindergarten der Stadt Geisa
Sanierung, Um- und Ausbau der Kindertagesstätte in Geisa Löhersgasse
In der Stadt Geisa existierten zwei Kindergärten, ein kommunaler Kindergarten und ein kirchlicher Kindergarten. Beide Kindergärten waren in separaten Gebäuden untergebracht. Aufgrund der schlechten baulichen Situation und brandschutztechnischen Forderungen, besonders im kirchlichen Kindergarten, wurde sich für einen Zusammenschluss unter der Trägerschaft der Kath. Kirchengemeinde entschieden. Da der kommunale Kindergarten über die besseren baulichen und räumlichen Bedingungen verfügte und darüber hinaus genügend nutzbare Außenfläche vorhanden ist, wurde dieser saniert und ausgebaut. Die geplante Gesamtkapazität des Kindergartens beläuft sich auf 105 Kinder (90-95 Kindergartenplätze und 10 Krippenplätze).
Das Projekt

- Haupthaus Kindergarten Geisa
Zum Jahresende 2002 wurden die Aufträge vergeben und die Arbeiten vom GU-Betrieb begonnen. Es galt alle Bauwerksteile die der zukünftigen Nutzung nicht mehr dienlich waren zu beräumen. So wurde der Altestrich (Anhydritestrich ohne ausreichende Wärmedämmung und Trittschall) ausgebaut, jeweils eine Flurwand abgebaut, die alten Elektro- u. Sanitäreinrichtungen entnommen und der verbleibende Bestand nach Projekt umgebaut. Abgängiger Wandputz (im Küchenbereich einschl. dem Fliesenbelag) war zu entnehmen bzw. Neuputz aufzutragen. Nach Egalisierung und Reinigung der Rohdecken wurden die neuen Wände in Trockenbauweise an ihrem neuen Mikrostandort und für den geänderten Raumzuschnitt errichtet. Es wurden die Rohrleitungen montiert für die Heizungs- und Sanitäreinbauten und alle Kabel verlegt für die Elektroanlage. Alle Räume einschl. der Flure erhielten einen Z-Estrich auf einer Wärmedämmung und einer Lage V 60 als Dampfsperre.

- spielende Kinder
Im Außenbereich waren neben der Anbringung einer Wärmedämmfassade die asbesthaltigen Dachplatten zu ersetzen, die Fenster und Türen zu erneuern und die Blitzschutzanlage neu zu montieren. Vor die Gruppenräume wurde ein überdachter Laubengang installiert. Mit ihm werden die brandschutztechnischen Forderungen bezüglich zweiter Evakuierungsweg erfüllt und den Nutzungskomfort erheblich verbessert. Der unterirdische Bauraum wurde überprüft und gegebenenfalls repariert bzw. die Rohrleitungen ausgetauscht.
Seit Anfang September 2003 wird die Einrichtung genutzt zur besten Zufriedenheit der Kinder, Erzieherinnen und Eltern.
